Unabhängige Wählergemeinschaft Schwarme

Der Schwarmer Kindergarten stellt sich vor

Spielen im Wald
Spielen im Wald

Der Waldkindergarten: Klettern, springen, raufen, ringen, auf Bäumen träumen, nichts versäumen, hüpfen, schlüpfen, laufen, singen, fühlen, wühlen, Berge bezwingen, eilen, verweilen, sich necken, verstecken…. im Wald !
Die Fuchsgruppe des Schwarmer Waldkindergartens entdeckt jeden Tag in den Schwarmer Fuhren neue Wunder der Natur. Da wird gesägt, gebastelt, erforscht und gebaut. Bei (fast) jedem Wetter können sich die kleinen Füchse an der frischen Luft bewegen und entwickeln. Nichts fördert und fordert die Kinder mehr als die Bewegung in der Natur. Viele Kinder entwickeln bei Anblick einfacher Gegenstände viel Fantasie: Da wird ein Baumstamm zum Krokodil, ein Zweig wird eine Angel und ein Tannenzapfen wird zum Fisch. Für schlechtes Wetter steht ein von Eltern umgebauter Bauwagen zur Verfügung.

Haupthaus
Haupthaus

Das Haupthaus am Mühlenweg: Auch im Haupthaus des Schwarmer Kindergartens sind die Kinder der Natur auf der Spur. Die „Raben“ und „Frösche“, so heißen die Gruppen, beschäftigen sich fleißig und begeistert mit physikalischen Experimenten. Dafür bekam Kindergarten im Jahre 2010 die Zertifizierung: „Haus der kleinen Forscher“. Damit die Kleinen einen möglichst optimalen Start ins Leben bekommen, wird großer Wert darauf gelegt, dass sie durch klare Regeln, Strukturen und Rituale Halt und Stärke bekommen, die später in der Schule und im Leben wichtig sind. Eigenständiges Planen und Organisieren sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Spielsachen fördern die Entwicklung zu den gewünschten Lernzielen. Im freien Spiel können die Kinder ihre Phantasie ausleben und die Welt durch eigenes TUN begreifen. Ab Sommer 2012 zogen dann auch die ganz kleinen Kinder ein– eine Kinderkrippe für Kinder ab dem 2. Lebensjahr wurde neu eingerichtet. Damit wird ein großer Schritt getan, gerade Müttern den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern.

Schwarme braucht ein attraktives Angebot für Kinder und Familien!

Gemeinsame Runde
Gemeinsame Runde

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), legt großen Wert darauf, dass der Kindergarten möglichst so erhalten bleibt, wie er derzeit ausgerichtet und ausgestattet ist, obwohl die Kinderzahlen leicht sinken. Die Fuchs-, die Frosch- und die Rabengruppe und die Kinderkrippengruppe mit den kleinsten Schwarmer Bürgern, sollen ihren Platz im Haupthaus des Kindergartens und im Wald behalten. Nur so kann ein vielfältiges Angebot aufrecht erhalten werden. Nur mit einem vollständigen und attraktiven Angebot an Kinderbetreuung haben Eltern ein Interesse daran, nach Schwarme zu ziehen, in Schwarme zu bleiben und ihre Kinder in den Schwarmer Kindergarten zu schicken.

Basteln und Handwerken
Basteln und Handwerken

Aufgepasst: Der Waldkindergarten arbeitet mit den Kindern nach einem einmaligen, naturnahen pädagogischen Konzept. Diese wertvolle Erziehung von Kinder darf unseres Erachtens nicht dem Spiel der Zahlen überlassen werden. Eine rein betriebswirtschaftliche Betrachtung des Kindergartens lehnen wir ab. Kinder brauchen Zuwendung und Zeit, darum sollten die Gruppen bei zurückgehenden Kinderzahlen lieber verkleinert werden, als sie gleich zu schließen. Außerdem ist zu beachten, dass Kindergärten und Schulen in den nächsten Jahren so gestaltet werden sollen, dass in allen öffentlichen Erziehungseinrichtungen auch behinderte Kinder leben und lernen können, Stichwort: Inklusion. Dabei ist zu erwarten, dass die zulässige Zahl der Kinder pro Gruppe verkleinert werden muss. Hat man aber erst einmal eine Gruppe geschlossen, beginnt die Verschiebung von Kindern in die Kindergärten anderer Gemeinden. Das lehnen wir ab! Es ist auch sehr sinnvoll, für Familien, die neu nach Schwarme ziehen, einige Plätze freizulassen, damit die Kinder nicht in Nachbarorte verwiesen werden müssen. Der Kinderbetreuung in Schwarme würde mit der Schließung einer Gruppe die notwendige Flexibilität genommen.

Spielen im Wald
Spielen im Wald

Die UWG wird sich klar dafür einsetzen, dass die Kindergartengruppen bleiben und dass unsere Kinder in Gruppen spielen, toben und entdecken können, die nicht bis zum letzten Platz vollgestopft sind. Denn, Hand auf´s Herz, wie sollen denn 2 Erzieherinnen, die eine Gruppe von 25 Kindern zu betreuen haben, allen Kindern gerecht werden? Schließlich sind da die Ängste der 3-Jährigen zu Beginn des Kindergartens, der Abschied von Mama, das verstorbene Haustier etc. All diese „großen“ Probleme unserer kleinen Mitbürger hätte keinen Platz mehr bei überfüllten Gruppen. Ein Kindergarten darf keine Aufbewahrungsstation sein, sondern ein Ort, an dem sich unsere Kleinsten wohlfühlen und mit Freude die Welt erkunden. Das geht aber nur, wenn auch die Erzieherinnen nicht überfordert werden, so dass sie mit Herz und Seele bei den Kindern bleiben